[ID]FACTORY PREISTRÄGER
Studierende der [ID]factory der Technischen Universität Dortmund erfinden virale
Marketingideen für Greenpeace Energy
**********************************************
Guerillabug trifft auf Energietomate
Werbung für ökologische Energie im Web 2.0
Was können unkonventionelle Marketing-Strategien für eine ökologische Zukunft
leisten? Um diese Forschungsfrage ging es im Rahmen eines Seminars in der
[ID]factory der Technischen Universität Dortmund, dessen Ergebnisse am Dienstag, dem
5. Juli 2011, präsentiert wurden. Der Kunststudent Erik Schwarzer von der TU
Dortmund wurde für seine Idee, durch die Partizipation vieler Gleichgesinnter aus
unterschiedlichen Ländern eine Nachricht nach Fukushima zu senden, mit dem Preis
der [ID]factory im Institut für Kunst und Materielle Kultur durch den diesjährigen
Kooperationspartner Greenpeace Energy eG ausgezeichnet. Den zweiten und dritten
Platz belegten Annika Gödde und Florian Hermann von der Ruhr-Universität Bochum.
Prorektorin Prof. Barbara Welzel eröffnete dieAusstellung der studentischen Entwürfe
und Arbeiten. Die anschließende Preisvergabe erfolgte durch Astrid Kleinkönig und
Matthias Hessenauer von der Greenpeace Energy eG.
Unter der Leitung von Prof. Ursula Bertram haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
des Seminars in einem Team aus mehreren Fakultäten und Universitäten Ideen
entwickelt, die durch unkonventionelle Werbeaktionen den Kundenanteil an Ökostrom
erhöhen sollen. Twitterer, Facebooker und Fans von viralen Instrumenten konnten ihre
Erfahrungen einbringen und professionell nach innovativen Möglichkeiten suchen, wie
im Web Aufmerksamkeit für ökologische Energie erreicht werden kann.
Werbung in Social Media bedeutete eine besondere Herausforderung für die
Studierenden: Gestaltung und Positionierung der Werbemittel sowie die kommunikative
Ebene mit den Verbrauchern unterscheiden sich stark von bekannten, traditionellen
Mustern und Gewohnheiten. Gefordert sind außergewöhnliche experimentelle Arbeiten,
die sich durch ihre hohe Akzeptanz bei den Nutzern einfach und effizient im Web 2.0
verbreiten. Studierende der TU Dortmund und Studierende der Ruhr-Universität Bochum
haben sich drei Monate lang mit dieser komplexen Aufgabenstellung auseinandergesetzt
und präsentieren nun ihre Ergebnisse in den Hallen der [ID]factory der
Öffentlichkeit. Die ungewöhnlichen Forschungsergebnisse zeigen auf beeindruckende
Weise, welche Rolle künstlerische Denkmethoden wie »Querdenken« oder »Wegdenken« für
die Innovationsentwicklung in Wissenschaft, Kunst und Wirtschaft haben können.
Die Ausstellung kann am 7. Juli von 9 bis 21 Uhr in den Räumen der [ID]factory,
Leonhard-Euler-Str. 4, besichtigt werden.
Bildzeile (v. v. n. h.):
Erik Schwarzer, Annika Gödde und Florian Hermann
Ole Lünnemann
Preisträger Foto Huhn.JPG (2,32 MB)
