06.07.2011

[ID]FACTORY PREISTRÄGER

Preisträger (v. v. n. h.):     Erik Schwarzer, Annika Gödde und Florian Hermann
Preisträger (v. v. n. h.): Erik Schwarzer, Annika Gödde und Florian Hermann

Studierende der [ID]factory der Technischen Universität Dortmund erfinden virale

Marketingideen für Greenpeace Energy

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Guerillabug trifft auf Energietomate

Werbung für ökologische Energie im Web 2.0

Was können unkonventionelle Marketing-Strategien für eine ökologische Zukunft

leisten? Um diese Forschungsfrage ging es im Rahmen eines Seminars in der

[ID]factory der Technischen Universität Dortmund, dessen Ergebnisse am Dienstag, dem

5. Juli 2011, präsentiert wurden. Der Kunststudent Erik Schwarzer von der TU

Dortmund wurde für seine Idee, durch die Partizipation vieler Gleichgesinnter aus

unterschiedlichen Ländern eine Nachricht nach Fukushima zu senden, mit dem Preis

der [ID]factory im Institut für Kunst und Materielle Kultur durch den diesjährigen

Kooperationspartner Greenpeace Energy eG ausgezeichnet. Den zweiten und dritten

Platz belegten Annika Gödde und Florian Hermann von der Ruhr-Universität Bochum.

Prorektorin Prof. Barbara Welzel eröffnete dieAusstellung der studentischen Entwürfe

und Arbeiten. Die anschließende Preisvergabe erfolgte durch Astrid Kleinkönig und

Matthias Hessenauer von der Greenpeace Energy eG.

Unter der Leitung von Prof. Ursula Bertram haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

des Seminars in einem Team aus mehreren Fakultäten und Universitäten Ideen

entwickelt, die durch unkonventionelle Werbeaktionen den Kundenanteil an Ökostrom

erhöhen sollen. Twitterer, Facebooker und Fans von viralen Instrumenten konnten ihre

Erfahrungen einbringen und professionell nach innovativen Möglichkeiten suchen, wie

im Web Aufmerksamkeit für ökologische Energie erreicht werden kann.

Werbung in Social Media bedeutete eine besondere Herausforderung für die

Studierenden: Gestaltung und Positionierung der Werbemittel sowie die kommunikative

Ebene mit den Verbrauchern unterscheiden sich stark von bekannten, traditionellen

Mustern und Gewohnheiten. Gefordert sind außergewöhnliche experimentelle Arbeiten,

die sich durch ihre hohe Akzeptanz bei den Nutzern einfach und effizient im Web 2.0

verbreiten. Studierende der TU Dortmund und Studierende der Ruhr-Universität Bochum

haben sich drei Monate lang mit dieser komplexen Aufgabenstellung auseinandergesetzt

und präsentieren nun ihre Ergebnisse in den Hallen der [ID]factory der

Öffentlichkeit. Die ungewöhnlichen Forschungsergebnisse zeigen auf beeindruckende

Weise, welche Rolle künstlerische Denkmethoden wie »Querdenken« oder »Wegdenken« für

die Innovationsentwicklung in Wissenschaft, Kunst und Wirtschaft haben können.

Die Ausstellung kann am 7. Juli von 9 bis 21 Uhr in den Räumen der [ID]factory,

Leonhard-Euler-Str. 4, besichtigt werden.

Bildzeile (v. v. n. h.):

Erik Schwarzer, Annika Gödde und Florian Hermann

Ole Lünnemann

Preisträger Foto Huhn.JPG (2,32 MB)