16.05.2017

AUF DEM WEG ZU EINER GUTEN GANZTAGSSCHULE

Auf dem Weg zu einer guten Ganztagsschule

Die [ID]factory in Berlin

Instrumentarien und Beispiele für Qualitätsentwicklung an Ganztagsschulen, Berlin

Impulsvortrag und Workshop im Rahmen der Konferenz 18.5.2017 Berlin, Veranstalter: Deutsche Kinder- und Jugendstiftung

 

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Impulsvortrag                   

Prof. Ursula Bertram, Institut für Kunst und Materielle Kultur, THE MISSING LINK
Lehrstuhl für Plastik und Interdisziplinäres Arbeiten PIA, Leitung des Zentrums für Kunsttransfer

Workshop                          

Judith Klein, Zentrum für Kunsttransfer/IDfactory, ERFINDERWERKSTATT
Wissenschaftlich-künstlerische Mitarbeiterin am Lehrstuhl PIA

Non-lineares Denken setzt die Welt in Bewegung. Es ist die Ursuppe für Innovationen, neue Sichtweisen, Perspektivwechsel und die Multiplikation der eigenen Stärken. Ist non-lineares Denken der missing-link unserer Zukunftsentwicklung?

Leider haben wir das in der Schule kaum gelernt. Sowohl unsere Ausbildung, als auch unsere berufliche Tätigkeit sind auf Effizienz gepolt. Je mehr uns die Welt aus den Fugen gerät, je stärker scheint das Verlangen nach sofortigen Ordnungsrastern, Fixierung des Bestandes, überprüfbaren Regelungen und Erlassen, Sicherheit und überschaubaren Systemen. Gleichzeitig rücken Erprobungen der Veränderungsmöglichkeiten weiter weg, dafür haben wir vermeintlich weder Geld noch Zeit. Selbst unser eigenes Gehirn ist im Alltagsmodus innovationsfeindlich, da es sich am liebsten in Sicherheit wiegt.

Wie schaffen wir es also non-linear zu denken? Wie können wir Teil dieser vielversprechenden Ursuppe werden, die unsere Fähigkeiten stärkt und Veränderungen Qualität verleiht? Wie können wir in Bewegung geraten, Neuentwicklung wagen oder zulassen? Oder fällt die Kompetenz des qualifizierten Umdenkens wie Manna vom Himmel?

Ursula Bertram, Künstlerin und Autorin des Buches Kunsttransfer- Effizienz durch unangepasstes Denken, Transcript, Mitbegründerin des Zentrum für Kunsttransfer und Professorin am Seminar für Kunst und Kunstwissenschaften forscht über künstlerisches Denken in außerkünstlerischen Feldern, und entwickelt hierzu Modelle. Sie spricht über ihre Erkenntnisse im Transfer künstlerischer Strategien, deren Hindernisse und Erfolge.

Judith Klein, selbst Künstlerin mit digitalen Forschungsansätzen, Mitarbeiterin am Zentrum für Kunsttransfer/IDfactory und dem Lehrstuhl PIA zeigt beispielhaft, wie es gelingt non-linear zu denken und zu handeln in einer lustbetonten Erfinderwerkstatt und wie diese vielversprechende Kompetenz im beruflichen Alltag eingesetzt werden könnte.