06.09.2011

GUERILLABUG TRIFFT AUF ENERGIETOMATE

Studenten entwickeln virale Marketing-Ideen für ökologische Energie / Drei Preisträger in Dortmund ausgezeichnet

Guerillabug trifft auf Energietomate: Technische Universität Dortmund und Greenpeace Energy verleihen Studenten-Preis

Gemeinsam mit Greenpeace Energy hat die Technische Universität Dortmund am 5. Juli 2011 studentische Marketing-Ideen zum Thema Ökostrom ausgezeichnet. Studenten mehrerer Fakultäten und Universitäten hatten im Rahmen eines Seminars der [ID]factory, des Zentrums für Kunsttransfer der Technischen Universität Dortmund, ungewöhnliche Marketingstrategien für den diesjährigen Kooperationspartner Greenpeace Energy entwickelt.

Unter der Leitung von Prof. Ursula Bertram gingen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminars „Kunsttransfer“ drei Monate lang der Frage nach, was unkonventionelle Marketing-Strategien im Web 2.0 für eine ökologische Zukunft leisten können. Die Studenten, unter ihnen viele Twitterer, Facebooker und Fans von viralen Instrumenten, suchten nach innovativen Möglichkeiten, wie im Internet Aufmerksamkeit für ökologische Energie erreicht werden kann. Zum Abschluss des Seminars präsentierten sie ihre Arbeiten einer Jury, die drei besten Arbeiten wurden ausgezeichnet.

Den ersten Preis erhält der Dortmunder Kunststudent Erik Schwarzer für seine grenzüberschreitende Idee, durch die Unterstützung vieler Einzelner eine Botschaft nach Fukushima zu schicken. Auf dem zweiten Platz folgt Annika Gödde, Studentin der Ruhr-Universität Bochum. Den dritten Platz belegt Florian Herrmann, Student der Wirtschaftswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum. Die Seminarteilnehmer, die [ID]factory und Greenpeace Energy beginnen nun mit der Umsetzung der verschiedenen Ideen und Konzepte.

„Die Zusammenarbeit mit der [ID]factory bietet uns die Möglichkeit, die Botschaften von Greenpeace Energy durch die Augen junger Menschen zu betrachten und in die Sprache jungen Menschen zu übersetzen“, erklärt Astrid Kleinkönig, Leiterin Marketing und Kommunikation bei Greenpeace Energy. „Die Arbeiten der Preisträger zeichnet aus, dass es den Studenten gelungen ist, das komplexe Themenfeld der ökologischen Energie künstlerisch anspruchsvoll und gleichzeitig fachlich richtig umzusetzen.“

Die [ID]factory ist ein Projekt des Zentrums für Kunsttransfer der Technischen Universität Dortmund und des BfI Büro für Innovationsforschung aus Mainz. Seit 2007 wird in dem interdisziplinären Seminar „Kunsttransfer“ in Kooperation mit einem Unternehmen der [ID]factory-Preis für die beste Arbeit verliehen. Bisherige Preisträger kamen aus den Fächern Kunst, Maschinenbau, Kulturwissenschaften, Raumplanung, Medienwissenschaften oder Anglistik. Die [ID]factory setzt auf künstlerisches Denken in außerkünstlerischen Feldern, auf non-lineare Prozesse und interdisziplinäre Experimentierfelder.

Greenpeace Energy