20.01.2017

++VORTRAG PROF. DR. OLIVER SCHEYTT++JANUARFORUM II FACTORY 25. JANUAR, 18.00H++

+++ Zum zweiten Forumstermin+++ am Mittwoch, 25.01.2017, 18 Uhr+++ spricht

 

PROF. DR. OLIVER SCHEYTT (ESSEN)

WAS KANN KULTURPOLITIK VOM MUSIKHÖREN LERNEN?

Prof. Dr. Oliver Scheytt, vormals Kulturdezernent der Stadt Essen ist Vordenker der Kulturpolitik und des Kulturmanagements in Deutschland, denkt Kultur neu für den Deutschen Bundestag, für die UNESCO-Kommission, die Bundeskulturstiftung, die Kunststiftung NRW, den Rat für Kulturelle Bildung, für das Goethe-Institut und für die [ID]factory. Er spricht am 25. Januar um 18 Uhr in der [ID]factory über „Was kann Kulturpolitik vom Musikhören lernen?“ Dazu laden wir alle Interessierten sehr herzlich ein.

Dr.-Ing. Werner Preißing vom Büro für Innovationsforschung wird das Januarforum mit einleitenden Grußworten eröffnen.

 

 

 

PROF. DR. OLIVER SCHEYTT (ESSEN)

WAS KANN KULTURPOLITIK VOM MUSIKHÖREN LERNEN?

 

„Das Nietzsche-Zitat „Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum“, gehört wohl zu den beliebtesten Zitaten überhaupt, vor allem wenn es darum geht, „Ungläubige“ mit der Autorität des Philosophen von der Bedeutsamkeit der Musik zu überzeugen. Man kann den Satz aber auch anders begreifen: Wenn das Leben ohne Musik irrt, kann Musik Orientierung stiften. Der Vortrag behandelt daher die Fragestellung, wie sich durch und mit Musik Orientierung in den Irrgarten, der Kulturpolitik manchmal sein kann, bringen lässt.“

 

Im Anschluss an den Vortrag wird die neueste Publikation der [ID]factory „Öffentliche Sätze - Unerlaubte Fragen | Ein Forschungsprojekt zum Non-Linearen“ präsentiert. Das Young-Lab der [ID]factory erprobte Unorte für Sätze und Tabugrenzen für Fragen, die mitten ins eigene Bewusstsein grätschen und alltägliche Vereinbarungen und Erfahrungen torpedieren. Ein Forschungsprojekt von Ursula Bertram mit Judith Klein und Werken von 29 Studierenden.

Außerdem können die Gäste zwei Master-Arbeiten aus dem Bereich Plastik und Interdisziplinäres Arbeiten bei Prof. Ursula Bertram besichtigen. Die Ausstellungen von Claudia Schluckebier „Schleichender Atemverlust“ und Monika Czuczman „2.688 h“ sind noch bis zum 25.01.2017 zu besichtigen. (Mo – Do, 10:00-16:00, Fr 10:00-14:00 / Eintritt frei)

 

Wir freuen uns auf einen Austausch und laden Sie sehr herzlich zu einer anschließenden Diskussion mit Umtrunk ein.

 

+++weitere Termine im JANUARFORUM 2017+++

32.01.2017 (01.02.17)

Julia Batzdorf, [ID]factory Preisträgerin 2016, Konzeptkünstlerin und

Querdenkerin, die das Zentrum für Kunsttransfer mit dem europäischen Ausland vernetzt, erschafft unsichtbare Oberflächen und verankert künstlerisches Denken mit einer Fischforschung in Schweden.

Gleichzeitig geben wir Einblick in unsere non-lineare Forschung und zeigen, wie ein Bolero und ein gelber Sessel am Ende der Welt Bilder erzeugen, wann unerlaubte Fragen öffentlich werden und wie man zum Master wird. Kuratorische Leitung Prof. Ursula Bertram, Zentrum für Kunsttransfer.