23.07.2013

VORTRAG JULIAN KLEIN ONLINE

Julian klein, Foto: Andreas Wahlbrink
Julian klein, Foto: Andreas Wahlbrink

Würden Sie nicht gern in eine Veranstaltung gehen, die schon im Ansatz die Denkformel von Kunst und Wissenschaft ad absurdum führt, weil sie ineinander aufgehen, wie die Ausführungen von Julian Klein beweisen? Dann sollten Sie seinen Vortrag „per.SPICE!“ nicht versäumen, den wir heute in der Reihe Vorträge online zum Symposium „Kunst fördert Wissenschaft“ vorstellen. Unter dem link http://youtu.be/fVEYbt21jwE gelangen Sie direkt zum Vortrag. (Der link ist nicht in youtube gelistet, d.h. er kann nicht per Suchfunktion aufgerufen werden, sondern ausschließlich durch Eingabe des Links.) Wir wünschen ihnen ein anregendes Zuhören!

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Zur Person:

Julian Klein studierte Komposition u.a. bei Heiner Goebbels sowie Mathematik und Physik. Seit 1998 ist er Mitglied der Künstlergruppe „a rose is“ und arbeitet als Regisseur für Schauspiel, Hörfunk und experimentelles Musiktheater. Er lehrt Performance und interdisziplinäre Projektentwicklung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, sowie Regie an der Universität der Künste und der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Als Gastwissenschaftler forscht er seit 2009 am Institut für Biologie (Verhaltens- und Neurobiologie) der Freien Universität Berlin. Julian Klein ist Leiter des Instituts für künstlerische Forschung, Radialsystem V in Berlin und erforscht die Synergien zwischen Kunst und Wissenschaft als künstlerische Forschung.

Hier die Übersicht über alle Vorträge:

Feb.: PROF. DR. BAZON BROCK (Denkerei Berlin):
Was Kunst und Wissenschaft verbindet und warum sie nicht zusammengehören. Link: http://youtu.be/jY5Ns2KSzlY

März: PROF.URSULA BERTRAM (Technische Universität Dortmund):
Künstlerisches Denken als innovative Verunsicherung von Wissenschaft. Link: http://youtu.be/buf9nAlsmD4

April: PROF. DR. BERND RUPING/ EVA RENVERT (Hochschule Osnabrück):
Vom Nutzen der Kunst: Zum Paradoxon des theatralen Forschens in Organisationen. Link: http://youtu.be/k3vqipn9yq4

Mai: PROF. DR. WOLFGANG STARK (Universität Duisburg-Essen)/Christopher Dell (Institut für Improvisationstechnologie, Berlin):
Improvisation als Basis für Organisationsformen. Link:http://youtu.be/l8aqNoeARFs

Juni: PROF. DR. FRITZ BÖHLE (Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung, München):
Wissenschaft durch nicht-wissenschaftliches Denken und Handeln - eine arbeitssoziologische Perspektive. Link: http://youtu.be/oryN6lJB6I8

Juli: JULIAN KLEIN (Institut für Künstlerische Forschung, Berlin):
Per.SPICE! Link:http://youtu.be/fVEYbt21jwE

August: GERALD NESTLER (Künstler und Researcher, Wien):
Wissen versus Nichtwissen. Epistemische Strategien in Kunst, Wissenschaft und Ökonomie

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+++TERMINTICKER+++

+ 27. August 2013 +

Auf der IdeenExpo in Hannover ist die [ID]factory mit einem der begehrten Workshopplätze vertreten. Wir präsentieren das Zentrum für Kunsttransfer der TU Dortmund am 27. August mit dem Projekt „Tagtool - Ein Graffiti aus Licht: Wie sieht das Bild einer Zusammenarbeit aus? " mit Matthias Plenkmann. Das digitale Werkzeug erkundet in einer non-linearen Zugangsweise die Möglichkeiten von Raumzeichnung, erstellt Graffitis aus Licht für mehrere User gleichzeitig als Live-Performance vor Ort.

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+++Verleihung des IDfactory-Preises+++

Am Mittwoch, 10. Juli, wurde der factory-Preis verliehen. Dr. Jochen Keysberg (Bilfinger)und Jürgen Göbel (SachsenFonds)kamen eigens aus München, um den Preis persönlich zu übergeben. „Die Vielfalt an qualifizierten Ideen hat uns eine Auswahl schwer gemacht, wie werden nicht nur eine, sondern zwei Arbeiten vor Ort realisieren.“ In aufwändigen Modellen präsentierte der künstlerische Nachwuchs Entwürfe für die Eingangshalle des neuen Bilfinger-Gebäudes in Oberhausen.

Der 1. Preis ging an Judith Klein. Die Preisträgerin überzeugte die Jury mit ihrem Entwurf „Dualität“: Die Dualität von Welle und Materie, von Physik und Philosophie, aber auch von Poesie und Logik, dargestellt durch einen eindrucksvollen Siebdruck mit multiplen Schwarzwerten auf einer großen Glasfläche. Den 2. Preis erhielt Donja Nasseri mit Ihrem Entwurf reduzierter Eichenblätter in Schichten, die organisch aus der Wand ragen. Der 3. Preis ging an Christine Böse mit der im Raum schwebenden Installation einer Wolke, die eine Raumzeichnung bildet. Ein Sonderpreis wurde verliehen an Claudia Schluckebier: Sie entwirft grafische Baumringe für Wand oder Boden, im Raum schweben große Blattformationen aus Glasguss, die an die Nachhaltigkeitsaspekte von Energiegewinnung erinnern. Eine Woche später wurde Schluckebier übrigens der Kunstpreis der TU Dortmund in der Disziplin Plastik und Interdisziplinäres Arbeiten zugesprochen. Wir gratulieren allen Preisträgern ganz herzlich!

Wir danken den diesjährigen Sponsoren Bilfinger Corporate Real Estate Management GmbH und SachsenFonds sowie den Juroren Dr. Rosemarie Pahlke, Kunstreferentin der Stadt Dortmund, Prof. Dr. Gerhard Kilger, Beiratsvorsitzender der [ID]factory, Dr.-Ing. Werner Preißing, BfI Büro für Innovationsforschung Mainz, Dr. Jochen Keysberg, Mitglied des Vorstands Bilfinger SE, Ulrich Bollwerk, Geschäftsführer Projektgesellschaft Bilfinger Power Office GmbH, Alexander Neubauer, Geschäftsführung Bilfinger Power Systems, Claudia Wießner, Projektleiterin, Bilfinger Hochbau GmbH, Jürgen Göbel, Vorsitzender der Geschäftsführung SachsenFonds und Florian Geistmann, head of real estate acquisitions, SachsenFonds.

+++Mit freundlichen Grüßen+++Ursula Bertram+++und das factory-Team+++++