RESOLUTION
Resolution
Aus dem Diskurs zwischen Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft wurden im Verlauf des Interdisziplinären Symposiums „Kunst fördert Wirtschaft“ Empfehlungen für eine innovationsfähige Zukunft verfasst:
„Wir fordern, dass non-lineares, künstlerisches Denken und Handeln im Bildungssystem verankert wird, um in die Zukunft wirken zu können. Wir plädieren, über die reine Wissensvermittlung hinauszugehen, offene Systeme zu erproben und überfachliche Kompetenzen auszubilden. Wir begreifen Kunst und Wissenschaft auf Augenhöhe“
Dies ist zusammengefasst das zentrale Ergebnis der gemeinsamen Resolution von 170 Fachleuten aus unterschiedlichsten Disziplinen. Nach Fachvorträgen, Diskussionsrunden und intensiven Gesprächen wurden von den Teilnehmern des Symposiums Forderungen, Empfehlungen und Anregungen verabschiedet, die die Rolle des non-linearen Denkens für eine innovationsfähige Zukunft herausstellen. Die Empfehlungen für Handlungs- und Entscheidungsträger wurden wie folgt formuliert:*
• Wir fordern, dass non-lineares Denken im Bildungssystem verankert werden muss, um in die Zukunft wirken zu können.
• Wir empfehlen die Kultur und Vermittlung des künstlerischen Denkens und Handelns in außerkünstlerische Felder.
• Wir regen an, über die reine Wissensvermittlung hinauszugehen, um persönliche Innovationskompetenz zu entwickeln.
• Wir plädieren für offene Systeme als Voraussetzung für non-lineares Denken und Handeln. Sie sind gleichermaßen dessen Folge.
• Wir fordern die Akzeptanz von Wissenschaft, Kunst und Wirtschaft in gegenseitiger Augenhöhe. Akzeptieren heißt auch, voneinander zu lernen.
• Wir fordern die Ausbildung überfachlicher, intersubjektiver Kompetenzen neben objektbezogener, fachlicher Wissensvermittlung.
• Wir empfehlen die forcierte Einrichtung von überfachlichen „Erfinderwerkstätten“ bundesweit in Schulen und Universitäten.
